Skip to main content

Wer steht hinter dem Erscheinungsbild
von Klangspuren Schwaz?

„Schwarz auf Schwarz, vibrierende Linien, kreisend, suchend, tönend. Linien, die sich kreuzen, finden, zur Form verdichten. Sie drängen, beharren, fließen. Linien, die in das „schwarze Loch der Imagination“, in das „Heart of Noise“ führen“, so beschreibt Eva Maria Stadler die Sujets von Rens Veltman, die seit 2019 die Optik von Klangspuren Schwaz prägen.  

Sturmhimmel (2019), Auge|Eye (2019) und ¡Vor dem Sturm | Nach dem Sturm! (2020) entstanden aus einer Serie von Grafiken, die der Künstler Rens Veltmann im Auftrag von Trigonos und Klangspuren Schwaz erarbeitet hat. Klangspuren konnte diese Kooperation durch die großzügige Unterstützung von Trigonos verwirklichen.

Die Firma Trigonos hat sich aus dem Schwazer Vermessungsbüro, das DI Edmund Weiser in den 1970-er Jahren gegründet hat, entwickelt. Die Geschäftsfelder von Trigonos erstrecken sich von der klassischen Vermessung über Laserscanning und Geomonitoring bis hin zur Qualitätssicherung durch mobile 3-D-Messtechnik. 

Die freundschaftliche Partnerschaft zwischen Rens Veltman und einem der drei Geschäftsführer von Trigonos, Christoph Kandler, begann im Jahr 2012 durch die Architekturbiennale in den Giardini della Biennale der Lagunenstadt Venedig: Die 3-D-Scans von Trigonos bildeten die Basis für die Kunst im Österreich-Pavillon bei der Architektur-Biennale 2012. Das Thema dieser Architektur-Biennale lautete „Common Ground“. Der Kurator des österreichischen Beitrages, Arno Ritter, fand den „gemeinsamen Nenner“ im öffentlichen Raum – zusammen mit dem Architekten Wolfgang Tschapeller und den Künstlern Rens Veltman und Martin Perktold. Unter dem Titel Reports from a City without Architecture sollte ein interdisziplinärer Zugang zu Architektur Wissenschaft, Kunst und Film verbinden. Herzstück des Konzeptes war eine interaktive mediale Installation, die darstellen sollte, wie eine zukünftige Beziehung zwischen humanen Körpern und den konstruierten Räumen beispielsweise Städten aussehen könnte. Der in Schwaz lebende Künstler Rens Veltman arbeitet in den Bereichen Malerei, Graphik, Bildhauerei, transmedialer Kunst und Robotik. Im Bereich der elektronischen Kunst, der künstlerischen Reflexion von Computertechnologie leistet er bereits seit den 1970-er Jahren Pionierarbeit. 
Details zur Architektur-Biennale Venedig 2012 hier: www.labiennale.at/2012/

Im 2017 bezogenen Bürogebäude der Firma Trigonos stechen einem sofort die zahlreichen Bilder an den Wänden der Flure, in den Treppenaufgängen, Einzelbüros und Besprechungsräumen ins Auge. Die Kunst von Rens Veltman verschmilzt mit dem Büroalltag der Mitarbeiter/innen. Nachgefragt bei Heidrun Kandler, die sich um den Human Resources-Bereich der Firma kümmert, hat sie mit uns über ihre Beziehung zu Kunst und Kultur und zu Klangspuren gesprochen.

Heidrun Kandler ist in einem Künstlerhaushalt aufgewachsen. Ihr Vater war der Maler und Bildhauer Hartwig Karl Unterberger. Kunst begleitet sie, seit sie denken kann, und ist Bestandteil ihres Alltags. Sie verrät, dass Christoph und sie die Leidenschaft für Kunst und Kultur seit ihrer Jugend teilen. Mit Klangspuren verbindet sie eine schöne Erinnerung an den Großvater ihres Mannes, Altbürgermeister Hubert Danzl. Eines Abends in den 1990-er Jahren suchte er kurzfristig eine Begleitung für das Eröffnungskonzert der Klangspuren. Da sie nichts Besseres vorhatte, bot sie sich an und ging mit.  Bis dahin hatte sie sich noch nicht mit den Klangspuren und neuer Musik auseinandergesetzt. Das Konzert war für sie anders als erwartet und überraschend spannend. Am meisten erstaunte sie, dass Hubert Danzl, den sie als sehr traditionell wahrgenommen hat, sich voll und ganz auf dieses Konzert eingelassen hat. Dieser Abend war der erste einer jahrelangen Konzertpartnerschaft zwischen ihr und Hubert Danzl, es folgten viele weitere Eröffnungskonzerte der Klangspuren im September. 

Wir hoffen, dass sich die Familie Kandler und alle Mitglieder der Trigonos-Familie auch in Zukunft auf unsere Konzerte im September freuen!