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PRESSESTIMMEN

Internationale und nationale Medien zu Klangspuren Schwaz 2021 (Auswahl)

 

Soll Musik jetzt etwa parteilich sein?
Composer in residence der diesjährigen Klangspuren ist die in Bukarest geborene, in Deutschland lebende Adriana Hölszky. Wie genau sie ihr Metier reflektiert, zeigte sich beim aufschlussreichen Gesprächskonzert zum Festivalauftakt. In der Studie „A due“ für zwei hohe Es-Klarinetten entsteht über zehn Meter Distanz hinweg ein detailgenau konzipiertes Frage-und- Antwort-Spiel, in dem der scharfe Klang der Instrumente schmerzhafte Interferenzen und Kombinationstöne erzeugt. Hartnäckig arbeitet sie sich am Aspekt des Raums ab, was in Verbindung mit der wuchernden Fantastik ihrer Klanggebilde zu faszinierenden Hörerlebnissen führt.
Max, Nyfeller, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2021

 

Im musikalischen Möglichkeitsraum
Mahmouds „Verschränkung“ befragt arabische Lyrik – und wartet mit einem ebenso konsequenten wie überraschenden finalen Aha-Moment auf. Dazwischen und im Dazwischen sucht ein Streichquartett auf Hölszkys „Hängebrücken“ nach Schubert. Beeindruckend.
Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 13.09.2021

 

Dunkel lockender Musik-Rausch
Vor allem durch die Grenzgänge hinsichtlich der klanglichen Möglichkeiten von Geigen, Bratsche und Cello erhellte sich die Dunkelheit immer wieder. Möglich wurde all das auch durch das präzise spielende, hochmusikalische „JACK Quartet“, für das Haas sein 9. Streichquartett 2016 auch ursprünglich schon geschrieben hatte. Kein emotionaler oder spieltechnischer Abgrund blieb von dem Quartett unerforscht und unbewältigt, keine Nuance ging unter. Bravo-Rufe waren die logische Folge dieser enormen Leistung.
Markus Stegmayr, Kronenzeitung, 25.09.2021

 

Das traditionsreiche Festival Klangspuren Schwaz
Das Klangspuren Festival verlangt eine ganze Menge Offenheit von allen Beteiligten. Innerhalb der Musik gibt es Begegnungen. Das Ziel ist, glaube ich, anhand dieser Stücke wach zu machen was heute an Begegnungen nötigt wäre. Ein Festival mit aktuellem Anspruch.
Lydia Jeschke, SWR2, 13.09.2021