FESTIVALPROGRAMM

Klangspuren Schwaz
29.05.2015 17:54 Alter: 5 yrs

SO, 13.09.

ACADEMY IN CONCERT II

KLANGSPUREN INTERNATIONALE ENSEMBLE MODERN AKADEMIE

Vier und Einzig Hallerstraße 41, Innsbruck

 

19.30 Uhr
Einführung: Michael Zwenzner, Musikpublizist, im Gespräch mit Beat Furrer

 

20.00 Uhr

Mark Andre riss
Beat Furrer Xenos
Philippe Manoury Strange Ritual
Beat Furrer La bianca notte für Sopran, Bariton und Ensemble

 

Teilnehmer der KLANGSPUREN INTERNATIONALE ENSEMBLE MODERN AKADEMIE
Beat Furrer Dirigent
Kasper de Roo Dirigent

Tony Arnold Sopran

Minsoo Ahn Bariton

Die KLANGSPUREN INTERNATIONALE ENSEMBLE MODERN AKADEMIE (IEMA) hat sich seit ihren Anfängen im Jahr 2004 zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Projekte des Tiroler Festivals für neue Musik entwickelt. 2015 findet die KLANGSPUREN IEMA  zum 12. Mal  statt. Für das hohe Niveau der Akademie stehen große Persönlichkeiten ein, die als Composer in Residence die einzelnen Jahrgänge geprägt haben: György Kurtág, Helmut Lachenmann, Steve Reich, Benedict Mason, Michael Gielen, Wolfgang Rihm, Martin Matalon, Johannes Maria Staud, Heinz Holliger, George Benjamin, Unsuk Chin, Hans Zender, Wolfgang Mitterer und Hans Abrahamsen. 2015 wirkt Beat Furrer als Composer in Residence und Dirigent – einer der in seiner Generation international angesehensten Komponisten und Dirigenten. Er garantiert eine authentische, aufführungspraktische Vermittlung und Erprobung zeitgenössischer Werke, von denen ein wesentlicher Teil im Blick auf das diesjährige Festival-Thema „alternative Tonsysteme, Mikrointervallik und erweiterte Spieltechniken“ gewählt wurde. Gemeinsam mit Dozenten des Ensemble Modern wird eine Reihe an Werken erarbeitet und in zwei Konzerten (12.09. und 13.09.) sowie bei dem außerordentlichen Konzertformat RENT A MUSICIAN in privaten Wohnzimmern (06.09.) zur Aufführung gebracht.

 

In ACADEMY IN CONCERT II dirigiert Beat Furrer eigene Werke, während Teilnehmer der Akademie das restliche Programm leiten. Von Furrer ist eine Szene für Sopran, Bariton und Orchester aus seinem erst im Mai 2015 in Hamburg uraufgeführten neuen Musiktheater La bianca notte zu hören, sowie das erste Werk aus dem Xenos-Zyklus, dessen Material aus dem Kontext des Musiktheaters Wüstenbuch stammt. Mark Andres feinstofflich geräuschhaftes Werk riss bedient sich erweiterter Spieltechniken, Philippe Manoury erweist sich in Strange Ritual als Könner ebenso subtiler wie farbenprächtiger Klanglichkeit. 


Rubrik: events Festival zeitg. musik