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SO 26.09.
18:00 Uhr, Innsbruck, Dom zu St. Jakob, Domplatz 6
€ 23

HIMMELFAHRT MIT FEUERZUNGEN

Adriana Hölszky: ... und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit  Feuer gemischt ... (1997)
Johann Sebastian Bach: aus Kunst der Fuge, BWV 1080, Contrapunctus XII–XV
(4 Kanons, 1749-50)
Mark Andre: iv 15 Himmelfahrt (2019, ÖEA) 

Stephan Heuberger, Orgel

Noch einmal ist das Schaffen jener Komponistin zu erleben, die im Mittel- punkt von Klangspuren ’21 steht: Adriana Hölszky, die als Composer in Residence zu Beginn des Festivals auch bei der International Ensemble Modern Academy wirkt. Ihr voluminöses Orgelsolo ... und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt ... zeigt erneut das enorme Gespür der Komponistin für musikalische Räume und für die Gestaltung von Klängen, die in ihrem Orgelsolo mit üppiger Farbenpracht blühen. Der Titel ihres rund viertelstündigen Orgelwerks bezieht sich auf ein Fragment aus der Offenbarung des Johannes. Womit auch die Brücke zur zweiten Komposition dieses Orgelkonzerts geschlagen wäre: Denn auch Mark Andre, der Composer in Residence von Klangspuren ’19, bezieht sich in seinem  iv 15 Himmelfahrt auf die Bibel. Ein von zart-entschwebenden Luftsäulen dominiertes, entrückendes Stück, das der Organist Stephan Heuberger 2018 in der Münchener Universitätskirche St. Ludwig zur Uraufführung brachte. Dazwischen stehen vier Kanons aus Bachs berühmtem Zyklus Kunst der Fuge, BWV 1080, mit denen auch eine Brücke in die Vergangenheit geschlagen wird.