Skip to main content
FR 24.09.
19:30 Uhr, Innsbruck, Haus der Musik, Großer Saal, Universitätsstr. 1
€ 23

ELEKTRONISCHE POESIE

Bruno Strobl: Zungenspiel für Elektronik (2021), UA, 10’
Gefördert von der Stadt Wien und vom SKE-Fonds
Caroline Profanter: Ne-On (2018), 9’
Antonia Manhartsberger: floating debris – das ist kein Zustand für Elektronik (2021, UA, 10’
Ermöglicht durch das Hilde-Zach-Förderstipendium Komposition der  Stadt Innsbruck 2019
Thomas Gorbach: Impact From Mars Octophonie (2020–2021), ÖEA, 12'
Anestis Logothetis: Wellenformen (1981), 15’
---
Edgard Varèse: Poème électronique (1957-1958), ca. 8’
François Bayle: La fin du bruit (Erosphère I), 1979, 30’
Béatriz Ferreyra: Heullas Entreveradas (2018), ÖEA, 15’ 

Wiener Akusmonium, Thomas Gorbach (Leitung und Klangregie)

Die Klänge tönen mal von rechts, mal von links, mal von hinten, mal von vorn; wandern gleichsam durch den Saal und umkreisen die ZuhörerInnen förmlich. Dutzende Lautsprecher sind im Raum verteilt, Boxen mit verschiedenen Klangcharakteristiken, in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen, die sich durch gezielte Steuerung übers Regiepult zu einer Art Lautsprecherorchester formieren. Das Wiener Akusmonium spielt ausschließlich auf elektroakustischen Instrumenten. Weshalb es seinen Namen auch aus der Geschichte der elektronischen Musik bezieht: Der Begriff ,Akusmatik‘ geht auf den Schriftsteller Jérôme Peignot und auf Pierre  Schaeffer, den Begründer der ,Musique concrète‘, zurück und erfuhr seither eine Fülle von Deutungen. Als deren gemeinsamer Nenner kann formuliert werden, dass akusmatische Musik im Studio produziert und mit elektronischen Mitteln in den Konzertsaal projiziert wird – auch um die Aufmerksamkeit der ZuhörerInnen ausschließlich auf das Hören zu lenken. Das Klang- erlebnis ist ebenso überwältigend wie vielfältig. Das Doppelkonzert beginnt mit aktuellster elektronischer Musik, führt hernach zu Pionieren der Akusmatik, um am Ende wieder in der Gegenwart zu landen. Ein abwechslungsreicher Streifzug, der alle fesseln wird.