Skip to main content
DO, 17.09.

FRANUI & WOLFGANG MITTERER

TANZ BODEN STÜCKE (MIT WORTANSAGEN)

Tiroler Landestheater, Rennweg 2, Innsbruck

19.30 Uhr

Einführung: Wolfgang Praxmarer, Musikjournalist, im Gespräch mit Andreas Schett und Wolfgang Mitterer

20.00 Uhr

Markus Kraler / Andreas Schett / Wolfgang Mitterer Tanz Boden Stücke (mit Wortansagen)

Franui Musicbanda
Wolfgang Mitterer Präpariertes Klavier, Elektronik

Markus Kraler / Andreas Schett / Wolfgang Mitterer Komposition, musikalische Bearbeitung

Produktion Franui Musicbanda und Stiftung Mozarteum Salzburg in Kooperation mit Elbphilharmonie Hamburg, KLANGSPUREN Schwaz, Kölner Philharmonie, KunstFestSpiele Herrenhausen und Ludwigsburger Schlossfestspiele

„Franui goes Dancefloor“. Wer hätte das erwartet – nach all den Trauermärschen? Aber es geht eben doch nur auf den altmodischen Tanzboden, wenngleich mit modernen Mitteln, absteigend von der hoch gelegenen Almwiese namens Franui, ausgehend von der eigenen Osttiroler Herkunft tief hinten im Tal, wo der Dialekt stark und kräftig und eigen ist. Geboten werden Schuberts Tänze in fremdem, ungewohntem Gewand, Neubearbeitungen von Béla Bartóks Notaten ungarischer Volksmusik – mit Ausflügen zu György Ligeti und Peter Eötvös, mit Umwegen über Mozart, Anton Bruckner und Richard Strauss, erdacht und arrangiert von den „Franuiesen“ Markus Kraler und Andreas Schett, mitkomponiert und improvisatorisch wie elektronisch übermalt von Wolfgang Mitterer als osttirolstämmigem Gast in diesem Kreis. Eine solche Mixtur muss selbstverständlich moderiert werden, auf innervillgratisch, mit hochdeutschen Übertitelungen, damit es nördliche Flachländler auch kapieren können, oder die anderen Tiroler mit ihren wiederum ganz eigen klingenden Mundarten. Andreas Schett: „Franui setzen bei der alltäglichsten Welt an, der Welt im Winkel, im Villgratental. Trotzdem sind Franui keine Regionalisten. Sie brauchen das Villgratental gar nicht, das Villgratental kann ihnen gestohlen bleiben, sie brauchen nur hin und wieder einen Quadratmeter davon. Zum Abstoßen.“