KLANGSPUREN SCHWAZ

TIROLER FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK

Klangspuren Schwaz
30.05.2017 01:11 Alter: 114 days

FR 22.09.

PIANO RECITAL HSIN-HUEI HUANG

20.00 Uhr, Tiroler Landeskonservatorium, Konzertsaal, Paul-Hofheimer-Gasse 6, Innsbruck

 

ÖSTERREICHISCHE KLAVIERMUSIK DES 20. UND 21. JAHRHUNDERTS

 

Arnold Schönberg Drei Klavierstücke op. 11 (1909)

Friedrich Cerha Klavierstück 1958 (1958)

Beat Furrer drei Klavierstücke (2004)

Klaus Lang Der schlafende Landmann, der Baum des Lebens und die Schalen der Finsternis (1998)

Bernhard Gander Peter Parker (2003)

 

Hsin-Huei Huang Klavier

Die aus Taiwan stammende Pianistin Hsin-Huei Huang lebt und arbeitet lange schon in Wien. Neben ihren Solo-Auftritten spielte sie mit zahlreichen Ensembles und Orchestern, u.a. mit dem Klangforum Wien und Arditti Quartet. Sie bietet bei KLANGSPUREN einen Überblick über 100 Jahre österreichischer Klaviermusik und der sich dabei abzeichnenden großen Schritte in der Entwicklung musikalischer Ästhetik. Den Anfang machen die in freier, expressiver Atonalität geschrieben Drei Klavierstücke op. 11 von Arnold Schönberg aus dem Jahr 1909. Friedrich Cerhas Klavierstück von 1958 repräsentiert den „trockenen“ Pointillismus eines dokephon-seriell orientierten Komponierens der Nachkriegszeit. Beat Furrer zeigt in drei klavierstücke von 2004 die Facetten einer hoch differenzierten strukturalen Faktur, während Klaus Lang in Der schlafende Landmann... in steter, variierender Wiederholung die Klischees der Dominante-Tonika-Beziehung auskostet und Splitter klischeehafter klassischer Klaviermusik als Dejà-vu aufruft. Bernhard Gander arbeitet sich in Peter Parker (der Comic-Held Spiderman heißt bürgerlich Peter Parker) pianistisch hoch virtuos und wild an dem popkulturellen Mythos ab.